Wiener Zitherfreunde Josef Haustein

Erster Wiener Arbeiter Zitherbund, Ortsgruppe XI (1898 – 1919)

Die Gründung des Vereins erfolgte am 9. Jänner 1898. An diesem Tag wurde in Schwagerka’s Gasthaus in Simmering die Gründungsversammlung des Ersten Wiener Arbeiter Zitherbundes, Ortsgruppe XI abgehalten. Zum Obmann wurde Andreas Blassenbauer, zu seinem Stellvertreter Karl Steinhardt und Peter Lindner zum Lehrer und artistischen Leiter gewählt. Der erste Übungsabend war der 11. Jänner 1898. Als Mitgliedsbeitrag wurde ¼ Krone festgesetzt. Daraus wurde der Lehrer honoriert. Dem Archivar Karl Ondroy oblag es die benötigten Noten aus dem Zentralarchiv zu besorgen.

Nach dem 1. Weltkrieg kam es 1919 unter dem späteren Minister Karl Maisel und Franz Schieshl zu einer Reaktivierung des Vereins unter dem Namen Landstraßer Arbeiter – Zitherklub (1919 –1927). Diesen Namen trug davor ein anderer Zitherverein, der zu diesem Zeitpunkt nicht mehr existierte. Das erste Konzert des reaktivierten Vereins fand dann am 10. April 1921 unter der Leitung von Karl Maisel statt. Im April 1921 kam Heinrich Pröll zum Verein, wurde dort Spielpartner Maisels und übernahm bereits 1922 die musikalische Leitung. In den nächsten Jahren wuchs die Zahl der Zitherspieler stetig an und bald machte der Verein von sich reden.

 

 

Vereinsabzeichen