Wiener Zitherfreunde Josef Haustein

Wiener Zitherfreunde Josef Haustein (seit 1946)

Nach dem Krieg nahmen die verbliebenen Mitglieder die Arbeit wieder auf. 1946 initiierte die Gesellschaft der Zitherfreunde die Fusion mit dem Wiener Zitherklub Josef Haustein. In den nächsten Jahren erlebte der Verein mit mehr als 160 Mitgliedern eine weitere Blütezeit. Wer in der Zitherwelt Rang und Namen hatte, befand sich in seinen Reihen. Zahlreiche Verleger, Komponisten, Solisten und Instrumentenbauer zählten zu seinen Ehrenmitgliedern. In dieser Zeit gab es auch einen Studienfonds, der bedürftigen Mitgliedern das Studium der Zither ermöglichte. In diese Zeit fallen auch Komponistentagungen sowie Mitwirkungen in Rundfunk- und Fernsehsendungen.

1979, nach 57 Jahren übergab Heinrich Pröll die musikalische Leitung des Vereins an seinen Nachfolger Friedrich Spieler. Spieler kam 1952 zum Verein und war hatte in diesen Jahren abwechselnd die Funktionen des Schriftführers, 2. Dirigenten, Obmann-Stellvertreters und 10 Jahre die Funktion des Obmanns inne. Seit 1986 war Friedrich Spieler wieder 2. Dirigent. Friedrich Spieler leitete den Verein im Sinne Heinrich Prölls bis 1998.
 

Von 1998 - 2008 obliegt die musikalische Leitung Roman Martin. Neben der Pflege der traditionellen Zitherliteratur öffnete sich der Verein auch der zeitgenössischen Schlager- und Unterhaltungsmusik. Damit konnte er nicht nur eine neue Facette der Zithermusik erschließen, sondern gewann auch einen neuen Kreis von Zitherfreunden dazu.  Mit über 100 Bearbeitungen für bereichert er das Programm wie kaum ein Dirigent zuvor.

Seit 2009 leitet Mag. Hannes Spitzer die Konzerte des Vereins.

Regelmäßig wirkt der Verein bei den Wiener Bezirksfestwochen in Ottakring und Margarethen mit. Daneben gastiert er regelmäßig im Wiener Konzerthaus und kann dort mittlerweile auf eine Serie von über 100 Konzerten zurückblicken. Seit Herbst 2003 finden die Konzerte wieder im Mozartsaal statt. Von 2006 - 2008 im Großen Saal des Wiener Konzerthauses mit ca. 1.800 Zuhörern.

 

18. November 2006, Wiener Konzerthaus - Großer Saal